Das Arbeitswerkzeug immer im Blick

Das Arbeitswerkzeug immer im Blick


Praxiseinsatz des Spearhead-Auslegerarms Twiga 4000 Flex im kommunalen Bauhof

 

Allendorf/Eder. Der Preis und die Betriebskosten sind für kommunale Bauhöfe bei Neu- und Ersatzbeschaffungen wichtige Auswahlkriterien. Zunehmend werden aber auch die Schlagkraft, die Arbeitsqualität und eine Fahrer schonende Arbeitsweise der Geräte zu entscheidenden Faktoren. Das gilt beispielsweise für Mulcher und Heckenscheren, die an Auslegerarmen für die Grünflächen- und Heckenpflege an Straßen und Wegen genutzt werden.

 

Der Bauhof der Kommune Allendorf (Eder) im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg setzt seit dem letzten Jahr an seinem vorhandenen Standardschlepper einen neuen Auslegerarm ein. Nach ausführlicher Beratung durch Reinhold Paulus vom örtlichen Landmaschinenhandelsunternehmen Schreiner fiel die Wahl auf einen Spearhead Twiga 4000 Flex mit einer Reichweite von 4,80 Metern.

 

Reinhold Paulus empfahl den Ausleger aufgrund seiner großen Flexibilität beim Einsatz: Die Besonderheit der Flex-Serie ist der besonders große Schwenkbereich von insgesamt 155 Grad. Hierfür ist der Montagepunkt am Schlepper gegenüber Standardauslegern um 80 Zentimeter nach rechts versetzt worden. Dadurch kann der Ausleger um bis zu 50 Grad nach vorn und bis zu 105 Grad nach hinten verschwenkt werden.

 

Der Auslegerarm arbeitet zudem mit einem speziellen doppelten Drehgelenk, das die Verbindung zwischen Ausleger und Gerät darstellt. In dieser Kombination kann der sogenannte Flex-Arm bei der Arbeit immer so geschwenkt werden, dass sich der Mähkopf stets optimal im Blickfeld des Fahrers befindet.

 

Horst Huhn vom Allendorfer Bauhof hat mit seinen Mitarbeitern inzwischen mehr als 80 Stunden mit dem Twiga Flex Ausleger gearbeitet. Er beschreibt die Vorteile des großen Schwenkbereichs: „Der Fahrer hat das Arbeitswerkzeug immer direkt im Blickfeld. Er muss sich nicht umdrehen oder in krummer Haltung arbeiten. Das ist eine deutliche Erleichterung. Die Arbeit nicht nur angenehmer, sondern auch schonender.“ Hinzu kommt der Sicherheitsaspekt: „Der Fahrer kann den Mulchkopf oder die Heckenschere durch das doppelte Drehgelenk auch besser um Hindernisse herumführen.“

 

Wenn der Platz knapp ist, dann kann der Ausleger sowohl seitlich in einem großen Bereich als auch hinter dem Schlepper arbeiten. Das hilft besonders auf schmalen Straßen. In der Gemeinde Allendorf wird diese Option bei der Pflege des Linspher Radwegs genutzt. Dabei handelt es sich um einen auf alten Bahnschienen angelegten Radweg. Die Schienen wurden mit Teer verfüllt. Auf dem Bahndamm selbst ist der Platz eng. Doch auch hier ermöglicht es der Twiga Flex Ausleger, die Arbeitsgeräte sehr dicht am Schlepper zu führen und so beispielsweise Büsche und Äste, die auf den Radweg ragen, zu beschneiden.

 

Horst Huhn freut sich, dass der flexible Arm auch die Steigerung der Tagesleistung ermöglicht hat. „Wir schaffen, wenn es gut läuft, beim Mulchen etwa einen Kilometer Straßenrand in der Stunde. Je nach Bedingungen können wir in einer Höhe zu knapp fünf Metern arbeiten.“ Insgesamt muss der Bauhof Allendorf 62 km Gemeindestraßen und 15 km Gehwege pflegen. Im Außenbereich fällt zudem der Heckenschnitt an. Huhn rechnet je nach Winterverlauf mit einem jährlichen Bedarf von 80 Einsatzstunden beim Heckenschnitt und von rund 50 Stunden beim Mulchen. Für diesen Bedarf passt der Twiga 4000 Flex optimal.

 


 

Weiteres info über Twiga Flex

 

Dieser Artikel wurde am 07-05 2015 veröffentlicht

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